Erinnerungen meines Herzens
Mittwoch, 28. Januar 2009
Ihr Leben
Sie hat gefleht, gebettelt und geweint.
Ihre Augen schienen voller Leid und Angst und auch ein wenig Verzweiflung war dabei. Oder war es doch etwas mehr ??
Es heißt die Augen sind der Spiegel unserer Seele und ihre konnte man kaum noch erkennen.
Sie verbarg sie unter ihren Händen, der Rest ihres Gesichts war blass, die Mundwinkel wie durch eine unsichtbare Hand nach unten gezogen und man sah ab und zu eine Träne kullern, wie eine Perle.
Ja, ihr Äußeres war schwer mit anzusehen, aber hättet ihr gewusst wie es in ihrem Inneren aussah, was sie gefühlt und auch nicht gefühlt, wie sie gelitten hat, dann wärt ihr gestorben, so wie sie, aber nur fast.

Sie war ein kleines Mädchen, nicht ganz so klein, aber sie war klein, von Innen und von Außen.
Zerbrechlich wie Porzellan und genauso wertvoll wenn man ihren Wert verstand.
Sie hatte oft Angst, sehr viel Angst. In frühen, sowie auch in späteren Tagen.
Sie veranlasste sie dazu, die zu sein, die sie war und die zu sein, die sie nicht sein wollte.
Gefangen, wie von Ketten, so lebte sie ihr Leben, bis an den Punkt, an dem sie es nicht mehr aushielt und ausbrach !

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So wie ein Traum
Heute Nacht wachte ich auf. Die Tränen liefen über mein Gesicht und die Angst breitete sich in meinem Körper aus.
Ich hatte einen dieser Träume, die so real scheinen, wie das wirkliche Leben. Die sich anfühlen, als wäre alles echt, was man tut und was man fühlt.
Aber es war eben nur ein Traum, obwohl er mich zittern und weinen ließ! Es waren meine Erinnerungen!

Das Bett in dem ich lag war leer, das Zimmer in dem es stand mir vollkommen fremd, obwohl es doch mein eigenes war.

Mal schlägt mein Herz schneller, mal langsamer und manchmal kommt es vor, dass es für einen kurzen Moment auch einfach aufhört zu schlagen.

Ich hatte Angst, mein Herz blieb stehen und ich schrie! Nur einmal, ganz kurz, aber so laut wie ich konnte.
Und es war genau mein Schrei, der mich aus der Katastrophe löste und von ihm, denn ich konnte einfach nicht mehr!

Noch einen Moment länger, noch einen Monat, einen Tag. Das sind meine Wünsche, meine Träume.
Träume, der Sorte, die mich hoffen lassen, die Schuld daran sind, dass ich manchmal zu naiv bin.
Träume, die einfach immer Träume bleiben ...

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Montag, 22. Dezember 2008
Ist es denn so schwer zu vergessen ?
Mit den Tränen fängt es an und endet mit der Einsicht, dass der Schein trügt, die Liebe lügt, mein Herz sich verschließt und mich daran hindert zu lieben...

Vielleicht ist es etwas leichter zu verstehen, wenn ich ein wenig beschreibe:

Ein Mann voller Leidenschaft, der die Probleme praktisch anzieht, wie ein Magnet.
Ein Mann, der verliebt ist in die Katastrophe und jedes Mal sein Hirn abschaltet, wenn es passiert.
Er ist nicht anders zu erklären, er ist einfach eine laufende Katastrophe !!
Er geriet in Schwierigkeiten, wo immer es auch welche gab. Die Folgen?? Sie waren ihm egal, denn er fand, er war im Recht, was er natürlich nicht war !!!

Und manchmal, in stillen Momenten, reißt der Schmerz an mir und lässt mich weinen.
Er erinnert mich an ihn, die Zeit mit ihm, die Erfahrung mit ihm. Er holt die Zeit zurück, die ich längst vergessen wollte.
Ja, manchmal zeigt mir auch der Schmerz, dass es noch immer ganz nah ist, dass er noch immer ganz nah ist, bei mir und in meiner Welt.

Aber wenn es nur Erinnerungen wären!
Es fühlt sich so echt, so real an, als würde ich es immer und immer wieder erleben.
Auch wenn ich versuche zu vergessen, ist es doch immer genau dann da, wenn ich schwach werde, wenn ich nicht mehr weiter weiß!
Die Zeit holt mich ein, sie zeigt mir, dass ich nicht vergessen habe, dass ich tief in meinem Inneren noch immer leide, obwohl ich doch Tag für Tag etwas anderes vorgebe.

Ist es denn so schwer zu vergessen ???

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Dienstag, 16. Dezember 2008
wie gesagt (oder geschrieben), es sind nur Erinnerungen
Es ist einer dieser Momente in denen man anfängt zu weinen ohne überhaupt zu wissen warum und bevor man es begreift, ist es als wäre nichts gewesen.
Wenn man verlassen wird fühlt man sich leer, so als würde ein anderer unser Herz in seinen Händen halten.

Ich gebe zu, es tut weh, jedoch nur wenn es kaum noch zu übersehen ist.
Dieses Gefühl, dieser Schmerz, es ist als wäre alles vorbei, als hätte ich alles verloren, was mir wichtig war und dennoch scheint es im Nachhinein, als war dieses Gefühl, dieser Schmerz nur eine Illusion, ein Irrlicht, das mich nur glauben ließ, es wäre alles schlimm und vorbei.

Was Liebe alles anrichten kann!

Zu Anfang lässt sie uns glauben, dass es nichts schöneres geben kann und am Ende verwandelt sich das schönste Gefühl in dutzende kleine dunkle Gefühle, die uns verzweifeln lassen, wenn wir nicht stark genug sind.
Es ist ein Machtspiel bei dem wir nur verlieren können und eins bei dem ich verloren habe.

Ich fühl mich leer, ich fühl mich verlassen, ich fühl mich allein und vor allem fühle ich mich benutzt.
Ein gebrochenes Ego würden manche das vielleicht nennen, andere vielleicht Naivität, doch es ist etwas, das uns allen schon einmal passiert ist und wenn es zu viel ist, zerbrechen wir und unser Herz bekommt einen Riss.

Und ja, auch wenn manche es vielleicht nicht glauben wollen, ich bin überzeugt davon, dass Herzen brechen können, weil ich es selbst gefühlt habe.
Denn eins ist mir klar:

Die Liebe macht blind, schaltet unser Gehirn aus und wir verlieren unser Herz.

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Letzte Aktualisierung: 2009.01.28, 18:35
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